Im Jahr 2025 wurden 189 Artikelpublikationen in reinen OA-Zeitschriften („Gold OA“) gefördert. In etwa zwei Drittel der Kosten hierfür werden derzeit durch DFG-Mittel getragen.
Im Rahmen des DFG-Projekts OA-Publikationskosten hat die Universitätsbibliothek verschiedene Aufgabenpakete zu bearbeiten. Ein Arbeitspaket, das im Jahr 2025 begonnen wurde, umfasst die Umsetzung eines Informationsbudgets. Dadurch soll ein zentraler Überblick über Ausgaben und Mittel, die einer Einrichtung insgesamt für die Informationsversorgung und das Publizieren zur Verfügung stehen, gewonnen werden. Hierzu ist auch die Erfassung dezentraler Kosten für das Publizieren sehr wichtig. An der Universität Stuttgart wird daher ein Kostenmonitoring durchgeführt, durch das der Rechnungsfluss von Publikationskosten über die Universitätsbibliothek gelenkt werden soll.
Die Grafik zeigt – als eine Komponente des Informationsbudgets – die Verteilung der Kosten für Open Access und entsprechende Vereinbarungen. Von diesen kostenbeanspruchen alleine die DEAL-Transformationsverträge mit den Verlagen Elsevier, Springer und Wiley die Hälfte (Publish Hybrid OA & Read). In etwa ein Fünftel der Kosten entfallen auf Einzel-APCs, die im Rahmen des OA-Publikationsfonds gänzlich oder anteilig übernommen werden.
Als Teil des Projektes wurde 2025 auch der Journal-Checker, der im Rahmen des Antrags auf Kostenübernahme von Open-Access-Publikationskosten genutzt werden kann, umgesetzt. Dieser ermöglicht es, bereits vor der Antragstellung eine Information zur voraussichtlichen Förderfähigkeit eines Artikels in einer bestimmten Zeitschrift zu erhalten.
Kontakt
Maren Wurtscheid
Fachreferat,
Open-Access-Beauftragte,
DFG-Projekt OA-Publikationskosten,
Bibliometrie