Ziel des Projekts DA-FDM war es, Forschungsdaten durch die Nutzung geeigneter standardisierter Vokabulare zur inhaltlichen Erschließung und die Entwicklung einer standardisierten Schnittstelle zur K10plus-Verbunddatenbank besser auffindbar und nachnutzbar zu machen. In diesem Rahmen sollte zudem ein halbautomatisiertes Tool zur Unterstützung der Forschenden bei der Erschließung von Forschungsdaten entwickelt und getestet werden.
Dazu wurden mehrere Bausteine entwickelt:
- Eine Schnittstelle mit integriertem DataCite-PICA-Konverter, die das Forschungsdatenrepositorium DaRUS der Universität Stuttgart an den Verbundkatalog K10plus anbindet,
- eine Weiterentwicklung der DFG-Fachsystematik als versioniertes, maschinenlesbares Vokabular mit dauerhaften Identifikatoren (URIs) in enger Kooperation mit der Technischen Informationsbibliothek (TIB) und eine entsprechende Schnittstelle zu DaRUS,
- ein Trainingsdatensatz bestehend aus über 2500 manuell mit der DFG-Systematik erschlossenen Forschungsdatensätzen als Grundlage für die (Weiter-)Entwicklung automatisierter Verfahren und
- ein digitales Vorschlagstool zur Erprobung eines durchgängigen Wegs, Forschungsdaten nicht nur einheitlicher zu erfassen, sondern sie auch sichtbar, auffindbar und nachnutzbar zu machen.
Im Projekt DA-FDM wurde somit ein praxisnaher und zugleich nachhaltiger Beitrag zum Forschungsdatenmanagement entwickelt, der technische Lösungen, bibliothekarische Expertise und die Perspektive der Forschenden verbindet. So sind die im Projekt entstandenen Komponenten modular konzipiert und Schnittstellen sowie Trainingsdaten können auch von anderen Einrichtungen einzeln nachgenutzt oder weiterentwickelt werden.
Die Projektergebnisse finden sich unter folgenden Links: Workshop Sacherschließung von Forschungsdaten, Trainingsdatensatz, Einbindung DFG-Fachsystematik (und Vorschlagstool) in Dataverse-Repositorien, API-Source Code Vorschlagstool-Schnittstelle
Kontakt
Karoline Weinspach
Öffentlichkeitsarbeit (Leitung)
Fachreferat
Open Science
Bibliometrie