bwGPT

IZUS-Jahresbericht 2024 - Lehre

Chancen von KI nutzen: Einführung und Erprobung von bwGPT in Baden-Württemberg.

Die rasante Verbreitung von KI-Technologien wie ChatGPT seit November 2022 macht es unerlässlich, Studierende auf eine zunehmend digitale Arbeitswelt vorzubereiten. Eine reflektierte und effektive Nutzung dieser Werkzeuge ist dabei entscheidend.

Das vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) im Rahmen der Dialogprozesses "Hochschulen in der digitalen Welt" geförderte Projekt „bwGPT“, gestartet am 1. Mai 2024, zielt darauf ab, einen datenschutzkonformen und kostenlosen Zugang zu einem auf GPT-4 basierenden Chatbot für Lehrende und Studierende in Baden-Württemberg zu evaluieren sowie den didaktisch fundierten Einsatz solcher Werkzeuge in der Lehre anhand von Good-Practice-Beispielen zu untersuchen. Dies soll die Hochschullehre zukunftsfähig gestalten und Studierende mit den notwendigen Kompetenzen ausstatten.

In einer Pilotphase testen 15 Landeshochschulen, darunter die Universitäten Stuttgart, Heidelberg und Tübingen, den Einsatz von bwGPT in jeweils drei bis fünf Lehrveranstaltungen. Federführend sind das Karlsruher Institut für Technologie, die Hochschule Aalen und die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd. Das Projekt endet am 31. Mai 2025.

Begleitende Informationsangebote unterstützen die Teilnehmer, während Best-Practice-Szenarien dokumentiert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen Empfehlungen für den zukünftigen Einsatz von KI in der Lehre liefern und die Basis für eine mögliche Ausweitung auf weitere Hochschulen bilden.

Kontakt

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Heiko Schulz

Dr.

Referent für Informationstechnologie und persönlicher Referent der CIO

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