Der Assistent soll Forschende sowie Fachpersonal bei der Eingabe der Metadaten unterstützen, indem diese um Sacherschließungselemente mittels Vorschlägen aus standardisierten Terminologien ergänzt werden. So werden Forschungsdaten besser sichtbar und auffindbar gemacht, was die Nachnutzung der Daten z.B. in Folgeprojekten oder durch andere Forschungsgruppen erleichtert.
Die Projektpartner Universitätsbibliothek (UB) Stuttgart, Bibliotheksservice-Zentrum Konstanz (BSZ) und Eurospider hatten zunächst eine Vielzahl an in Frage kommenden Terminologien untersucht. Es existieren jedoch keine auf Forschungsdaten zugeschnittenen standardisierten Vokabulare. Mit der DFG-Systematik der Fächer wurde zum Jahreswechsel 2023-2024 ein den festgelegten Kriterien hinreichend entsprechendes initiales Vokabular für den ersten Prototyp des DA-FDM ausgewählt. Da nur wenige mit der DFG-Systematik erschlossene Forschungsdatensätze existierten, wurden die Datensätze aus DaRUS zusätzlich händisch mit der DFG-Systematik erschlossen, um einen größeren Trainingsdatensatz zur Verfügung zu haben. Mit diesen Trainingsdaten wurde dann ein Prototyp des Digitalen Assistenten trainiert, der Vorschläge aus der DFG-Systematik inklusive eines Qualitätsscores erzeugen kann. Die Integration der DFG-Systematik sowie der durch den DA-FDM generierten Vorschläge in das DaRUS-Frontend wurde parallel dazu vorbereitet und implementiert, sodass mittlerweile in der Testumgebung DemoDaRUS Vorschläge des DA-FDM angezeigt werden können.
Ebenso wurde die Schnittstelle zwischen DaRUS und K10plus in beide Richtungen vorbereitet und von DaRUS nach K10plus bereits umgesetzt. Hierzu wurde ein Konverter, der mithilfe eines erstellten Mappings die Daten von DataCite nach PICA konvertiert, am BSZ entwickelt. Anschließend konnten erste Testeinspielungen vorgenommen werden, die in Zusammenarbeit mit dem Referat Publikationsdienste der UB Stuttgart geprüft wurden.
Kontakt
Karoline Weinspach
Fachreferat