Entwicklungen im Bereich Forschungsdatenmanagement

IZUS-Jahresbericht 2024  - Forschung

Auch das Jahr 2024 stand bei FoKUS ganz im Rahmen der Verbesserung der Services und Dienste rund um die Beschreibung, Verwaltung und Veröffentlichung von Forschungsdaten und Forschungssoftware.

Der JupyterHub – ein Service, der im Rahmen des NFDI4Ing- Konsortiums entwickelt wird - steht nun deutschlandweit Forschenden zur Verfügung, um Forschungsworkflows in dokumentierter und interaktiv nutzbarer Form zu erstellen. Der JupyterHub unterstützt Python, R, und Julia als Programmiersprachen. Zusätzlich kann eine Matlab-Umgebung ausschließlich für die akademische Forschung verwendet werden.

Knapp 300 neue Datensätze wurden qualitätsgesichert auf DaRUS veröffentlicht, was einem Zuwachs gegenüber der beiden Vorjahre um 50% entspricht. Eine Schnittstelle zum Forschungsinformationssystem (FIS) liefert nun Projektinformationen zu DaRUS und Datensatzinformationen ins FIS. Auch Schnittstellen zu ORCID für die Autorenidentifikation und zum Terminologie-Service der TIB für die Sacherschließung erleichtern die standardisierte Auszeichnung von Daten mit Autoren und Fachinformationen.

Zudem sind zwei neue Dienste in Vorbereitung. Bei bwSFS2, einem Speicher-Großgerät mit integriertem Forschungsdatenmanagement, hat die Softwareentwicklung im Jahr 2024 begonnen. Damit sind die Grundlagen für eine Metadatierung auch von großformatigen Daten im Forschungsalltag gelegt.

In einer universitätsweiten Befragung hat sich zudem ein großer Bedarf nach einem zentralen Service für elektronische Laborbücher (ELBUS) gezeigt. Eine Bedarfsmatrix liegt nun der weiteren Service-Entwicklung zugrunde.

Kontakt

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Dorothea Iglezakis

Dr.

Forschungsdatenmanagement (FoKUS)

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