Im Jahr 2024 hat das IZUS gemeinsam mit seinen Partnern zahlreiche Projekte vorangetrieben, die die Forschungsinfrastruktur und die Unterstützung der Wissenschaftlerinnen nachhaltig stärken. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung und Optimierung zentraler Prozesse: Mit WiNaCUS wurde der Promotionsprozess weiter digitalisiert und erstmals ein elektronischer Annahmeantrag für Doktorandinnen eingeführt. Auch im Forschungsdatenmanagement gab es wichtige Fortschritte: Über DaRUS wurden deutlich mehr Datensätze veröffentlicht, neue Schnittstellen implementiert und mit dem Projekt DA-FDM ein digitaler Assistent zur Unterstützung bei der Metadatenerfassung entwickelt.
Darüber hinaus standen innovative Services im Vordergrund. Der JupyterHub eröffnet Forschenden neue Möglichkeiten für interaktive und reproduzierbare Workflows, während das Projekt ReSUS einen Lizenzcheck-Service für Forschungssoftware bereitstellt. Im Bereich wissenschaftlicher Publikationen konnte die Universitätsbibliothek mit der Bewilligung des DFG-Antrags zur Förderung von Open-Access-Publikationskosten zusätzliche Mittel einwerben und die Services rund um die Universitätsbibliografie weiter ausbauen.
Neben aktuellen Projekten engagierte sich die Universitätsbibliothek auch in der Sicherung und Digitalisierung des wissenschaftlichen Erbes: Historische Forschungsdaten sowie zentrale Objektsammlungen wurden digitalisiert, erschlossen und in die universitäre Infrastruktur integriert. Damit entstehen wertvolle Ressourcen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden und künftige Forschung ermöglichen.
In den folgenden Artikeln finden Sie vertiefende Einblicke in diese vielfältigen Forschungs- und Unterstützungsprojekte des Jahres 2024.