Veröffentlichung des Jahresberichts IZUS und Prorektorat IT 2024

4. September 2025

Das Informations- und Kommunikationszentrum (IZUS) und das Prorektorat für Informationstechnologie der Universität Stuttgart haben gemeinsam den Jahresbericht 2024 vorgelegt. Der Bericht zeigt, wie die Universität ihre digitale Transformation im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben hat und welche Fortschritte in Forschung, Lehre, Verwaltung und Infrastruktur erzielt wurden. Besonders im Fokus standen drei Themen, die 2024 prägend waren: die Stärkung der Universitären Sammlungen, der Campus-HUB mit dem Zukunftsworkshop als Ort für Austausch und neue Ideen sowie die Einführung des Digitalen Reisemanagements als wegweisendes Projekt für die Verwaltungsdigitalisierung.

Schwerpunkte und Entwicklungen im Jahr 2024

Lehre

Die digitale Unterstützung der Lehre wurde 2024 konsequent weiterentwickelt. Die Lernplattform bwILIAS erhielt technische Erweiterungen, die Lehrenden und Studierenden neue Möglichkeiten eröffnen. Mit dem Landesprojekt bwGPT wurden erste Szenarien erprobt, wie Künstliche Intelligenz in Lehr- und Lernprozessen eingesetzt werden kann. Auch das Campus-Management-System C@MPUS wurde um zusätzliche digitale Abläufe ergänzt, die die Organisation des Studiums erleichtern.

Forschung

Im Bereich Forschung lag der Schwerpunkt auf dem Ausbau des Forschungsdatenmanagements. Mit dem NFDI4Ing-JupyterHub-Service wurde ein leistungsfähiges Werkzeug für datenintensive Analysen eingeführt. Das Forschungsdaten-Repositorium DaRUS wurde weiterentwickelt und verzeichnete eine steigende Zahl veröffentlichter Datensätze. Parallel dazu wurden die Universitätsbibliografie und das Publikationsmanagementsystem PUMA ausgebaut. Auch die Digitalisierung historischer Forschungsdaten und der Ausbau von Open-Access-Angeboten trugen dazu bei, Forschungsergebnisse sichtbarer und nachhaltiger zu machen.

Verwaltung

Die Verwaltungsdigitalisierung machte 2024 deutliche Fortschritte. Ein neues CAFM-System unterstützt das Gebäudemanagement, und eine digitale Lösung stärkt den Arbeitsschutz. Parallel dazu wurden Projekte zur elektronischen Registratur in der Zentralverwaltung und zur Hilfskraftverwaltung gestartet, die Abläufe effizienter gestalten. Ein besonderes Highlight war die Einführung der digitalen Dienstreiseabrechnung: Als erste Hochschule in Baden-Württemberg hat die Universität Stuttgart damit ein vollständig digitales Verfahren für Dienstreisen etabliert.

Infrastruktur

Die technische Infrastruktur wurde konsequent ausgebaut. Zusätzliche Netzwerkports und WLAN-Accesspoints sichern eine flächendeckende Versorgung auf dem Campus. Maßnahmen zur IT-Sicherheit wurden verstärkt und die Supportangebote erweitert. Darüber hinaus wurde die Videokonferenzplattform „alfaview“ weiterentwickelt, und mit einem Security Assessment für das Active Directory wurden aktuelle Sicherheitsanforderungen aufgegriffen.

Strategische und institutionelle Initiativen

Strategisch prägten 2024 vor allem die Arbeit des Digitalrats und die Einrichtung eines universitätsweiten KI-Kreises. Während der Digitalrat die Fortschreibung der Digitalstrategie begleitete, bietet der KI-Kreis einen Ort für Austausch und Koordination zu Fragen rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Mit dem Campus-HUB und dem Zukunftsworkshop wurden zudem Formate geschaffen, die über kurzfristige Projekte hinaus die langfristige digitale Weiterentwicklung der Universität in den Blick nehmen.

Ausblick

Der Jahresbericht 2024 macht deutlich, dass die Digitalisierung an der Universität Stuttgart weit über technische Modernisierung hinausgeht. Sie verändert Strukturen, Prozesse und Arbeitsweisen in allen Bereichen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Universität als Forschungs- und Bildungsinstitution. IZUS und Prorektorat IT werden diesen Weg auch in Zukunft entschlossen weiterverfolgen, um die Universität Stuttgart nachhaltig als innovativen und leistungsfähigen Wissenschaftsstandort zu positionieren.

Der vollständige Jahresbericht steht online zur Verfügung

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